Der Wiener Sommelierverein ist eine kleine, aber sehr, sehr feine Berufsvertretung. Ganz gewiss auch eine aktivsten des Landes. Ein Blick auf die Homepage (www.wsov.at) kann dies auf beeindruckende Weise bezeugen.

In diesem Frühjahr nahmen die kostfreudigen Mitglieder 50 Top-Rotweine vom viel gepriesenen Jahrgang 2011 degustatorisch unter die Lupe. Was dabei herauskam, war für mich überaus erfreulich. Denn mein Weinand´s rot durfte als zweitbester Rotwein die Silbermedaille in Empfang nehmen. Dabei liest sich die Liste der eingereichten Kreszenzen wie das Who is who der heimischen Rotwein-Szene. Da wimmelte es nur so von begehrten Rotweinlegenden (wie Comondor, Gabarinza, Bela Rex, Tycoon oder terra o). Und ausgerechnet meine Cuvée Weinand´s rot konnte bei dieser gedeckten Verkostung brillieren. Dabei sind meine Rotwein-Kreszenzen keine früh verglühenden Sternschnuppen, sondern als echte Langstreckenläufer konzipert.

Die schlechte Nachricht für alle, die ich jetzt neugierig gemacht habe: Auf Weinand´s rot 2011 wird man noch etwas warten müssen. Aber die Komposition aus je 30 Prozent Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah sowie 10 Prozent Cabernet Franc wird sicher von Monat zu Monat homogener und noch besser. Warten zahlt sich deshalb aus